Interludium: Flunk - See Thru You

Guten Abend liebe Leser_Innen,

noch ganz grün hinter den Ohren, schicke ich das neue Interludium wieder einmal zu Euch hinaus. Diesmal hat es einen Titel von Flunk im Gepäck. „See Thru You“ ist so langsam und ruhig, dass es schon die Oberkante des Ambient-Genres streift, bleibt dabei aber trotzdem präsent.

Eure Meinung? Zu langsam? Zu dröge? Ich bin gespannt.
Euer Linus Misera 

Stimmungsbild: Zwischen grüner Fee und roter Göttin

Guten Abend liebe Leser_Innen, 

der Sommer steht in seiner schönsten Vollendung am Himmel und auch nach Sonnenuntergang blüht noch einiges. Es sind die besten Tage des Jahres und ich genieße es sehr. Mit den Vertrauten in Parks und Gärten sitzen, mal einen Wein und mal ein Spliff in der Hand oder nach Sonnenuntergang im kleinen Kreis die Absinthfontäne füllen. Tanzen gehen und sich von Stimmung, Musik, Wetter und sanftem Rausch tragen lassen. Dafür gehe ich es dieser Tage mit der Kunst etwas lockerer an, in der Hoffnung, dass auch Ihr Größeres tut, als ständig an Rechner oder Zeichenpult zu kleben. Liege ich da richtig? Wie verbringt Ihr den Sommer?

Es gibt eine feine Ankündigung zu machen, die mir wahrlich die Stimmung hebt. Im September werde ich an den Niedersächsisch-Bremischen Landesmeisterschaften im Poetry Slam antreten. Durch einen spontanen und bald zufälligen Wortwechsel bin ich an Bord dieses Großevents gehoben worden. Texte müssen geschrieben und Vorträge geübt werden, dann bin ich bereit für die größte Bühne, die meine zittrigen Füße je bestolpert haben. Das Ganze findet am 27. und 28. September in Braunschweig statt. Genaue Daten habe ich auch noch nicht wirklich aber es wird auf jeden Fall eine coole Nummer. Diesbezüglich halte ich Euch natürlich auf dem Laufenden.

Alles in Allem bin ich ganz zufrieden mit dem Lauf und Stand der Dinge. Sicher nicht ganz sorgenlos aber doch sehr, sehr glücklich.

Lächelnd, 
Euer Linus Misera





Grafik: Physik

Guten Abend liebe Leser_Innen, 

es fällt mir auf, dass es mir gut tut, nicht zu festen Terminen und Uhrzeiten zu posten, sondern erst dann, wenn ich ein Bild wirklich fertig habe. Wie geht es Euch damit?
Gestern habe ich eine kleine Zeichnung gemacht und in erster Linie mit der Wirkung von Schlagschatten experiementiert. Da ich -den Zeichenabenden bei Kopflos e.V. sei Dank - mittlerweile etwas routinierter bei verschiedenen Körperhaltungen bin, waren die abgebildeten Personen kein großes Problem mehr. Noch vor einigen Monaten wäre eine solche Zeichnung daran zugrunde gegangen. 
Motivisch habe ich während der Arbeit viel an die Gemälde von Edward Hopper gedacht. In vielen seiner Werke ist das Schweigen in der gezeigten Szene sehr greifbar. Der Fokus liegt stark auf den inneren Welten der Figuren. Derartiges habe ich hier einzufangen versucht.
Ist es mir denn wenigstens ein bisschen gelungen? Lasst sie mich wissen. 

Alles Liebe,
Euer Linus Misera

„Physik“

Aus dem Skizzenbuch: In liebender Umarmung

Guten Abend liebe Leser_Innen, 

jetzt gibt's aber auch mal wieder ein bisschen was zum angucken. Letzte Woche habe ich mit „Tagewerk“ bereits eine Skizze aus der Arbeitszeit preisgegeben. Selbes tue ich nun wieder. Im Nachhinein, finde ich es schade, bei „In liebender Umarmung“ nicht rechtzeitig auf weißem, unlinierten Papier weitergearbeitet zu haben. So ist das ganze nun auf Karopapier. Zuerst hatte ich nur den Mann gezeichnet, dachte dann aber: „Meh! Das ist sonst doch auch nur wieder so übermaskluiner Macht-Schnickschnack.“
Technisch ist das hier wieder ein Teil der beliebten Serie „Kunst mit Büromaterial.“ Alles, was ich verwendet habe, findet sich an jedem Schreibtisch. 
Ich hoffe, es gefällt. Falls nicht: Warum nicht?

Habt noch einen schönen Abend, 
Euer Linus Misera

„In liebender Umarmung“ 

Interludium: Yaël Naïm - Toxic

Guten Abend liebe Leser_Innen,

kaum schreibe ich wieder, da hat mich auch schon der Übermut gepackt. Voller Eifer führe ich jetzt eine neue Kategorie ein. Das Interludium soll geht quasi Hand in Hand mit dem Stimmungsbild. Oft kommt es vor, dass mich ein neu entdeckter Song über den ganzen Tag begleitet und gelegentlich sogar die Stimmung meiner Bilder merklich beeinflusst. Solche Fälle möchte ich nun in der Kategorie Interludium archivieren. Vielleicht ist auch für Euch das eine oder andere Stück von ungeahnter Schmackhaftigkeit dabei. Das ganze soll etwa einmal die Woche kommen, wird aber keine der bekannten Kategorien verdrängen.

Eingeweiht wird die neue Kategorie mit durchaus nicht gerade leichter Kost. Das „Toxic“-Cover von Yaël Naïm solltet Ihr Euch unbedingt mehrmals anhören. Erst dann hat es die Wirkung, wegen welcher ich das Lied ausgewählt habe. Merkt Ihr es schon? Da ist etwas besonderes in diesem Lied.

Bis bald, 
Euer Linus Misera

Aus dem Skizzenbuch: Tagewerk

Guten Abend liebe Leser_Innen, 

heute habe ich etwas, für mich sehr untypisches, getan. Ich habe gearbeitet. Nicht kreativ sondern so richtig. Arbeit für Geld. In einer Pause habe ich die Zeit für ein wenig Krakelarbeit gefunden und ein kleines Bild gemacht. Die Herausforderung war es, mit normalen Büromaterialien zu arbeiten. Dabei fand ich heraus, dass sich mit Kugelschreiber- und Finelinertinte hervorragend mit einem Tintenkiller verwischen lässt. Damit ließ es sich sehr gut schattieren. So entstand die kleine Arbeit „Tagewerk“, mit einer Große von nur 20 x 9,5 cm. 

Liebe Grüße, habt einen schönen Abend. 
Euer Linus Misera

„Tagewerk“