Aus dem Skizzenbuch: Schaufensterpuppe

Guten Abend liebe Leser_Innen, 

mit einem alten Kraftwerk-Song im Ohr will ich Euch heute eine Skizze aus meiner Schulzeit zu Gemüte führen. Wenngleich diese kaum ein halbes Jahr her ist, so scheint sie doch schon lange vergangen. Die Skizze entstand im nach einem Arbeitsauftrag zum Thema Porträtzeichnen bei dem wir eine Schaufensterpuppe porträtierten.

Alles Gute, 
Euer Linus Misera

Schaufensterpuppe

Misera, 2012

EVENT: Mono für Alle! live in der Wohnwelt Wunstorf

Guten Abend liebe Leser_Innen, 


ich freue mich, Euch eine außergewöhnliche Veranstaltung ankündigen zu können. Mono für Alle! aus Giessen spielen diesen Samstag ihr einziges Konzert in der Region Hannover. Das deutschlandweit bekannte Trio sorgt bereits seit über 20 Jahren für Aufruhr in der Musiklandschaft. Mit politischen und kontroversen Texten besingen sie in diesem Herbst auf den Bühnen Deutschlands den nahenden Weltuntergang. 
Als Vorband starten die lokalen Newcomer Triple T.H.

Ihr habt jetzt die einmalige Gelegenheit, zwei Tickets für diesen Abend zu gewinnen. Wer an dieser Veranstaltung teilhaben möchte, schickt mir einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Mono für Alle!“ Unter allen Einsendungen werde ich dann die Gewinner ermitteln. Einsendeschluss ist der 29. November, 18:00 Uhr.


Alle Daten im Überblick: 
Mono für Alle LIVE in der Wohnwelt Wunstorf
Support: Triple T.H
Eintritt: 6€ VVK, 7€ Abendkasse. 
Beginn: 20:00 Uhr 
Tickets kaufen unter: http://www.monofueralle.info/
Anfahrt: http://www.wohnweltwunstorf.de


Viel Glück und Alles Gute,
Euer Linus Misera

Grafik: Carcinomo


Guten Abend liebe Leser_Innen,
 

heute soll es um eine Grafik aus dem Juli 2011 gehen. „Carcinomo“ nennt sich das gute Stück. Abgebildet ist ein rauchendes Skelett mit biomechanischen Elementen, das von dem Schriftzug „Carcinomo“ gekrönt wird. Meine Absicht war es, eine Zigarettenwerbung zu entwerfen, die die ehrlich ist. Als Anregung hielten dabei die alten Ulema-Schilder her, die mir noch aus frühen Kindheitstagen in Erinnerung sind, weil wir lange ein solches im Haus hatten. 
Aus den nun bekannten Fakten sollte sich der Hintergedanke des Titels von selber nachvollziehen lassen

Alle Liebe von meiner Seite, 
Euer Linus Misera   



Carcinomo
Misera, 2011




Stimmungsbild: Sonne

Guten Abend liebe Leser_Innen,

heute morgen wachte ich in einem warmen, sonnendurchfluteten Raum auf. Ich setzte mich auf die Bettkante und genoss das weiche Licht der Morgensonne, das durch die zwei großen Fenster in breiten Bahnen in den Raum strömte. Mit geschlossenen Augen verbrachte ich ein paar Minuten vollkommen ruhig wartend. Als ich aufstand und das Fenster öffnete, musste ich feststellen, dass es der mildeste Novembermorgen war, den ich je erlebt habe. Bei offenen Fensterflügeln zog ich mich an und sah dann lange auf das Steinhuder Meer hinaus, das nur dreißig Meter vor meinem Fenster durch die laublosen Bäume schimmerte.
Es war ein herrlicher Morgen. 
In den letzten Tagen habe ich viel überfällige Arbeit erledigt und fühle mich jetzt sehr befreit. Sicher kann ich bald wieder arbeiten. 

Ich liebe Euch,
Euer Linus Misera

Misera, 2012
Anmerkung: Leider hatte ich keine Fotoapparat zur Hand. Das Foto stammt noch aus dem November und von einem anderen Ort.

Grafik: Urban Exploration Studie I

Guten Abend liebe Leser_Innen, 

kommt näher und schaut, was es hier wieder feines gibt. Unser heutiges Anschauungsobjekt ist eine Kohlezeichnung aus dem vergangenen Jahr. Im Rahmen des Kunstunterrichts nutzte ich die Gunst der Stunde um mich beim Arbeitsauftrag zum Thema Lost Places mal ein wenig auszutoben. 
Verlassene Fabrikhallen, leerstehende Wohnhäuser und Fahrzeugfriedhöfe üben eine ungemeine Faszination auf mich aus. Hier treffen sich moderne Zivilisation und natürlicher Verfall um sich liebevoll aneinander zu kuscheln und einzuschlafen. Ich habe den festen Vorsatz, mit mal einen Sommertag freizuhalten um ein paar wichtige Lost Places in Hannover aufzusuchen und zeichnerisch festzuhalten, den diesen hier gibt es wohl nur in meiner Fantasie. 

Alles Liebe, 
Euer Linus Misera 

Urban Exploration Studie I


Stimmungsbild: Novemberwetter im Kopf

Guten Abend liebe Leser_Innen,

lasst mich nur kurz loswerden, was sich zwischen meinen Schläfen abspielt. Es fühlt sich an wie Liebeskummer, nur fraglich weswegen. Wirklich verliebt bin ich schon zu lange nicht mehr gewesen. Tatsächlich ist das Gefühl das mich im Moment davon abhält, viel zu schreiben, zu zeichnen oder Musik zu machen wohl viel Komplexer. Aufgestaute Schuldgefühle, nie gesendete Briefe, unaufrichtige Worte meinerseits sind die Essenz meiner Schwermut. Meine Arroganz und meine Ansprüche an mich selbst fressen mich auf.

Alles Gute für Euch,
Euer Linus Misera

Mit den von vielen vergessenen Tönen von Simon and Garfunkel entlasse ich Euch in die Nacht.

Grafik: Wir Menschen

Guten Abend liebe Leser_Innen, 

herzlich willkommen zu einem weiteren Samstag den wir der Bildbetrachtung widmen wollen. Heute machen wir uns über ein Bild her, dass einem befreundeten Künstler als Geburtstagsgeschenk zugedacht war. Im Nachhinein habe ich dem Bild den Titel „Wir Menschen“ gegeben. 
Es ist auf einem A4 Format mit Finelinern gezeichnet. Die Interpretation möchte ich wie üblich Euch überlassen. Der Titel sollte genug Hinweis auf die Angestrebte Metaebene sein. Geht aber bitte nicht mit dem Eifer an das Bild, zwangsläufig eine klare Bedeutung herausfiltern zu wollen. Das ist fehlgeleitet.

Alles Liebe,
Euer Linus Misera

Wir Menschen
Misera, 2012






Stimmungsbild: Nebel und was danach kam

Guten Abend liebe Leser_Innen,

freut mich, dass es Euch noch gibt. Mein Erlebnis in Leipzig sitzt mir noch immer so tief im Rückenmark, dass ich nicht wirklich Lust habe, zu Zeichnen. Dabei sollte ich genau das jetzt tun: Arbeiten und nochmal arbeiten damit ich diesen Studienplatz bekomme. Hoffentlich findet mein Eifer zu mir zurück. Es wäre der ideale Zeitpunkt. Meine Eltern unterstützen mich, wo sie nur können und organisieren mir über alle denkbaren Wege Material.
Natürlich wird es nach wie vor die obligatorischen Posts am Dienstag und am Samstag geben. Ich habe soeben eine Stunde damit zugebracht, meine bisher unveröffentlichten aber dennoch vorzeigbaren Bilder zu fotografieren. Sie werden Euch in den kommenden Wochen hier erwarten.
Morgen werde ich mit Freunden nach Hildesheim fahren um mit einer guten Freundin aus Abiturzeiten zu feiern. 
 
Liebe Grüße, 
Euer Linus Misera

Grafik: Well...Fuck!

Guten Abend liebe Leser_Innen, 

heute bekommt Ihr ein Bild und nur wenige, ausgewählte Worte von meiner Seite. Die A4-Grafik ist vor meinem niederschmetternden Besuch in Leipzig entstanden, passt aber erstaunlich gut zu meinem jetzigen Zustand. Was man mir in Leipzig zu hören gab wird hier noch seine tiefen Spuren hinterlassen, bis dahin geht es mit meinen Posts erst einmal etwas schleichender voran. 

Liebe Grüße, 
Euer Linus Misera

Well... Fuck!
Misera, 2012

SPEZIAL: Was soll werden?

Guten Abend liebe Leser_Innen,

sicherlich wird Euch aufgefallen sein, dass ich mich in den vergangenen Tagen sehr zurückgehalten habe und nur am Dienstag kurz etwas gepostet habe. In diesem Post will ich zumindest teilweise offenlegen, woher diese Wortkargheit meinerseits kommt. 
Ich stehe zurzeit aus vielerlei Gründen unter Druck:
Vergangenen Dienstag habe ich die Mappenberatung der Leipziger Kunsthochschule besucht um mich zu erkundigen, ob das Material das ich mitgebracht hatte für eine Bewerbungsmappe passabel sei. Die Aussage des beratenden Dozenten war niederschmetternd: „Ich sage es ihnen ganz ehrlich, mit so etwas hätten sie hier keine Chance.“ Er war durchweg höflich und sachlich, machte mir aber klar, dass mein Kram nichts besonderes sei. Seine Empfehlung war, komplett von Vorne anzufangen. Den ganzen Gothic-Kram vergessen und wieder mit Naturstudien beginnen.

Ihr könnt bestimmt nachvollziehen, dass eine solche Diagnose angesichts des Besten was mein Werk zu bieten hat, keineswegs aufmunternd war. Aus Trotz habe ich mir jetzt in den Kopf gesetzt, das halbe Jahr bis zur Mappenabgabe zu nutzen um mich vom kreativen Totpunkt wieder hochzuarbeiten. Mein Ziel ist es, eine hervorragende Bewerbungsmappe abzugeben und in Leipzig einen Studienplatz zu kriegen. Meine Fortschritte in diesem Bereich werde ich in der Rubrik „Operation Totpunkt“ dokumentieren und Euch hier zu Verfügung stellen. Andere Projekte wie „Squidboy“ oder „Empire of the Reaper“ werden auf unbestimmte Zeit verschoben und gelten bis kommenden März als zweitrangig. 
Im Großen und Ganzen bin ich derzeit sehr unzufrieden, unausgeglichen und unruhig. Dadurch, dass ich zusätzlich noch ein Konzert für Mono Für Alle in Wunstorf organisiere und bis Monatsende weiter Nachtschichten schiebe, kann ich gedanklich nicht wirklich entspannen. Keineswegs will ich behaupten, unter großem Terminstress zu stehen aber irgendwie kommt gerade alles zusammen. Mich plagen Gedanken und Schuldgefühle, die in Zusammenhang mit meiner letzten Beziehung stehen und mein Leben macht einen unaufgeräumten Eindruck. Es ist nicht leicht meinen krankhaften Optimismus zu halten.

Ich hoffe Ihr begleitet mich auch in dieser schwierigen Zeit weiterhin mit Euren warmen Worten. Bitte seht mir diese vielleicht abschreckende Offenheit nach. Irgendwo müssen diese Gedanken hin.

Liebt einander!
Euer Linus Misera


Cartoon: Juhu!

Guten Abend liebe Leser_Innen,

tretet ruhig näher. Keine Angst: Der beisst nicht. Denn auch er ist nur ein Produkt der Suche nach immer abschreckenderen Bestien. Allzu oft bleiben Kreativschaffende (mich eingeschlossen) bei dieser Suche an den immergleichen Monstern hängen. Diese sind meist viel zu menschlich und können niemanden mehr erschrecken. Alle haben diese Ungetümer bereits gesehen und niemand ist von ihnen noch abgestoßen. Nur selten beweisen größere Geister als ich es bin, dass es fürwahr möglich ist, ein Monster jenseits des Bekannten zu entwerfen. John Carpenters The Thing ist eines der besten Beispiele für ein Monsterdesign, dass fremdartig und schockierend ohne dabei humanoide Anleihen zu machen. Es ist also möglich, die menschliche Angst in eine fleischliche Hülle zu gießen, ohne dass die Resultate aussehen wie Schauspieler in billigen Kostümen. 
Bis mir eines Tages auch ein solcher Wurf gelingt, bleibt mir jedoch nur, die gescheiterten Versuche zynisch zu kommentieren. So ist es in diesem Cartoon der Fall. 

Liebe Grüße, 
Euer Linus Misera

Juhu!
Misera, 2012

Grafik: Dämon No. 2

Guten Abend liebe Leser_Innen, 

willkommen im Atelier der sinistren Sinneseindrücke. Heute möchte ich Euch das Produkt einer schlaflosen Nacht zeigen. Als ich es um Vier Uhr morgens aufgab, mich von einer unbequemen Seite auf die andere zu wälzen, stand ich auf und fand den alten Freund, das weiße Blatt, auf dem Tisch ausgebreitet. Derart provoziert entschloss ich spontan, dem ersten Dämon einen weiteren folgen zu lassen. Doch keine halben Sachen: Es sollte gleich ein Dämon von Rang und Namen sein.
In den vergangenen Tagen hatte ich aus Neugier ein paar Studien an Abbildungen von Tierköpfen gemacht, wovon ich profitierte als ich den Ziegenkopf entwarf.
Während beim ersten Dämon noch ein weißer Hintergrund herhalten musste, schenkte ich diesem ranghöheren Exemplar einen ketzerhaften Nimbus und eine höhere Farbtiefe. 
Schon war er fertig. Luzifer, den Gottessohn säugend.Wie gefällt er Euch?

Auf bald Ihr Süßen, 
Euer Linus Misera


Dämon No.2
Luzifer, den Gottessohn säugend
Dämon No 2, Misera, 2012
[Große Ansicht]

Stimmungsbild: Künstlerischer Fortschritt

Guten Abend liebe Leser_Innen, 

freut mich, dass Ihr hier seid. Heute steht mir der Sinn danach, einige Erkenntnisse zusammenzufassen, die ich in Zusammenhang mit meiner Arbeit stehen. 
Wie sicherlich so manche_r mitbekommen hat, bin ich in letzter Zeit recht fleißig gewesen. Hauptsächlich hat sich dies darin niedergeschlagen, dass ich begonnen habe, mehrmals in der Woche Bilder zu posten und die Qualität und Quantität eben dieser deutlich zugenommen hat. Nachdem ich, von diesem neu gewonnenen Eifer angetrieben, sehr viel für das Squidboy-Projekt gemacht habe, bin ich seit gestern wieder im Bereich der Malerei unterwegs. Die feinmotorische und sehr konzentrierte Arbeit an Zeichnungen und Grafiken, sorgte dafür, dass mir die impulsivere Art, mit der ich male etwas fehlte. Umso schöner ist es, nun wieder mit ein bisschen den Pinsel zu schwingen. Schon habe ich wieder einen höheren Drang zu arbeiten.

Ich hatte auch die Idee, mal eine Post-Reihe zu machen, bei der ich die Entstehung eines Gemäldes dokumentiere, jeden Schritt fotografiere und vielleicht auch praktische Tipps zum selber malen gebe. Wie findet Ihr das?

Das war es für heute von meiner Seite aus. Morgen geht es um die selbe Zeit mit einer Zeichnung weiter. Nun entlasse ich Euch mit den Riffs von „The Devil's Blood“ in die windige Herbstnacht. 

Liebe Grüße, 
Euer Linus Misera 


Neuigkeiten: Die Galerie

Guten Abend liebe Leser_Innen,

den heutigen Post möchte ich mit einem Aufruf beginnen: Dankt meiner teilweisen Schlaflosigkeit. Denn nur diese Schlaflosigkeit war es, die mich dazu trieb, eine lange gehegte Absicht umzusetzen welche da war, eine Galerie-Seite zu gestalten auf der sich meine Bilder in einer kompakten Übersicht betrachten lassen. Schließlich möchte ich, dass auch die älteren Beiträge noch Beachtung finden und die Option, die Blogger mit dem Archiv anbietet, ist mir zu schmucklos.
Jetzt ist sie fertig, die Galerie. In großer Ansicht sind dort alles Bilder mit einem Link zum zugehörigen Beitrag aufgelistet. Vielleicht findet der/die eine oder andere Leser_In dort ja etwas bisher Unbekanntes. Dann hätte ich mein Ziel erreicht. 

Wie findet Ihr die Galerie? Ist sie euch zu umständlich oder zu unästhetisch? Findet Ihr Euch dort nicht zurecht oder sind bei Euch die Ladezeiten zu lang? Lasst es mich wissen und kommentiert. 

Liebe Grüße, 
Der Kampf geht weiter, 
Euer Linus Misera   


Links
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