Aus dem Skizzenbuch: Comic-Porträt I

Guten Abend liebe Leser_Innen,

und weiter geht es mit meinen neuen Skizzen. Diesmal ist es wieder eine Zeichnung aus der jüngeren Vergangenheit. Wie auch letzte Woche ist sie mit Copic-Markern und Finelinern gezeichnet und zeigt das Porträt einer androgynen Person im Halbprofil. Wer den Post von letzter Woche gelesen hat, weiß dass ich mir ein kleines Material-Update geleistet habe. Bereist auf dem Heimweg habe ich mit heißem Eifer die neuen Materialien auf ihre Leistungsfähigkeit getestet. So entstand auch diese Comic-Porträt. Derzeit arbeitete ich auch an einigen Versuchen für einen kurzen Comicstrip unter Einbezug Eures Feedbacks.


Liebe Grüße und einen schönen Abend Euch allen,

Euer Linus Misera

„Comic-Porträt I“, 2012




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SPEZIAL: Ein Comic?

Guten Abend liebe Leser_Innen,


freut mich, dass Ihr dabei seid. In diesem Sonderpost soll es heute zu ungewohnter Stunde um etwas Besonderes gehen. Wie Ihr vielleicht aus den Posts der vergangenen Wochen und Monaten herausgelesen habt, versuche ich schon seit einiger Zeit, einen kleinen Comicstreifen zur Welt zu bringen. Auf dem Tisch, in der Mappe, im Skizzenbuch und im Papierkorb finden sich zunehmend  Entwürfe für einzelne Panels und Seiten, Charakterskizzen und Anatomiestudien. Einzig die wirklich zündende Idee für die Handlung fehlt mir. Im Gespräch mit anderen stelle ich aber oft fest, dass so manch eine_r gute und vielseitige Ideen hat und sie nur nicht umzusetzen weiß.

 
Und hier kommt Ihr ins Spiel. 
Helft mir dabei, einen Comicstrip zu entwerfen und unterstützt mich mit Euren Ideen. Es würde mich freuen, in Zusammenarbeit mit Euch etwas derartiges auf die Beine zu stellen. 



Fühlt Euch also frei, mir über die Kontaktseite oder die Kommentare Eure Ideen zukommen zu lassen. Falls Euch nichts einfällt, ist das total in Ordnung. Das hier ist ein Experiment und der Versuch, Eure guten Ideen mit einzubinden. Sollte also kaum etwas zusammenkommen, dann sehen wir weiter. 



Ich freue mich drauf, Ihr Süßen.

Euer Linus


Stimmungsbild: Der Morgen danach.

Guten Abend liebe Leser_Innen,

ich hoffe sehr, dass es Euch gut geht. Bei mir ist dem so. Nachdem ein Freund und ich gestern zusammen unsere Geburtstage gefeiert habe, kann ich nun entspannt auf einen schönen Abend voller bekannter und neuer Gesichter zurückblicken. Der Aufwand, den wir uns im Vorfeld gemacht hatten, war zwar deutlich zu hoch, aber dafür ist jetzt noch genug Chili und Salat übrig um eine Großfamilie zu mästen. Danke an die vielen lieben Leute die da waren und geholfen haben. Es hat wirklich Spaß gemacht. Jetzt gehe ich auf die 20 zu, komisches Gefühl.

Liebe Grüße Ihr Lieben,

Euer Linus



Aus dem Skizzenbuch: O-Ton über die Anderen

Guten Abend liebe Leser_Innen, 

heute gibt es wieder zu gewohnter Zeit eine Skizze von mir. Diesmal ist es „O-Ton über die Anderen“ vom 15. September. An diesem Tag hatte ich gerade meine Gutschein für die hannoversche Boesner-Filiale eingelöst und mich mit neuen Finelinern und Markern von Copic eingedeckt. Mit den Copic-Markern hat man die Möglichkeit, sehr feine Schattierungen mit dem Filzstift zu zeichnen. Bisher hatte ich die Schazzierungen stets mit ausgetrockneten Eddings gemacht, was nicht nur mühsam sondern auch gefährlich für das Ergebnis war: Einmal abgerutscht, konnte man das Bild häufig vergessen. 
Eine der ersten Zeichnungen, die ich mit dem neuen Material gemacht habe, will ich Euch nun zeigen. Sie ist auf A4-Papier mit den besagten Stiften gezeichnet. Zur Deutung sollten Titel und enthaltene Sprechblase genug verraten.

Bis nächste Woche, 

Euer Linus Misera

„O-Ton über die Anderen“,


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Gemälde: Venus

Guten Abend liebe Leser_Innen, 


Bilausschnitt, Gesichter
Bildausschnitt, Büste
nun will ich Euch, leicht verspätet, ein ganz besonderes Gemälde vorstellen. Das Stück heißt „Venus“ und ist bereits letztes Jahr über einen längeren Zeitraum entstanden. Seine Beson-derheit liegt insbesondere in seiner Größe, denn es mit seinen 120x185 Zentimetern ist es mein bisher größtes Bild. Verwendet habe ich hier eine Mischung aus Acrylfarben und Abzieh-tusche auf einer grundierten Holzplatte. Die Arbeit an „Venus“ hat sich über einen Zeitraum mehrerer Monate hingezogen, hauptsächlich deswegen, weil ich lange Pausen gemacht habe. Ich habe ohne Skizzen oder Entwürfe gearbeitet und einfach angefangen und hatte somit selber keine Vorstellung, wo das Ganze hingehen sollte. Doch irgendwann 2011 war es dann fertig. Das Ergebnis ist ein Großformat mit einer nackten, teils surreal verstümmelten, Frau, welche von starrenden Gesichtern am rechten Bildrand begafft wird. Aus ihrer Hüfte hängt ein aufgeknüpfter Geistlicher, der die Arme wie bei einer Kreuzigung ausgebreitet hat. Das Gesicht der Frau ist entfremdet und verzerrt. Zwischen den liderlosen, leeren Augen zieht sich ein vaginal geöffneter Mund, schreiend durch ihr Gesicht. Ihre Brüste sind überstilisiert und wirken künstlich.
Vielleicht schimmert hier schon die angestrebte Metaebene durch. Es ist mir in jedem Fall wichtig, wegen dieses Bildes nicht als Sexist abgestempelt zu werden, denn das Gegenteil ist der Fall. Meine Deutung des Bildes geht in die Richtung einer Kritik an gesellschaftlicher, vorallem aber kirchlicher Sexualmoral. Hier stehen sich übersexualisierte Medialisierung und mittelalterliche Dämonisierung weiblicher Sexualität in starkem Gegensatz gegenüber. So viel, zu meiner Ansicht dazu.
Tut mir nochmals Leid, dass ich diesen Post nachreichen musste. Es lies sich einfach nicht einrichten. 

Liebe Grüße,

Euer Linus


Bildausschnitt, Gesichter II
Bildausschnitt, Geistlicher
Bildausschnitt, Torso


Gesamtbild, Venus
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Stimmungsbild: Heute kein Post?

Hallo liebe Leser_Innen, 

vielleicht wundert Ihr Euch, dass heute um 18:00 Uhr kein Post online gegangen ist. Leider habe ich es nicht mehr rechtzeitig geschafft, bei Tageslicht die Fotos zu machen. Das Gemälde um das es gehen soll ist ein ganz besonderes und wird natürlich morgen nachgeliefert. Der Post ist also nur von Heute auf Morgen verschoben, wie gewohnt 18:00 Uhr. Danke, für Euer Verständnis.

Eue
r Linus

Grafik: Giger-Kritik

Guten Abend liebe Leser_Innen,

heute stelle ich Euch ein Bild vor, das ich vor über einem Jahr für meine Facharbeit gemacht habe. Als Thema hatte ich mir die Kunst von HR Giger ausgesucht und sowohl theoretische Werkanalyse, als auch praktische Interpretationen von Gigers Inhalten erarbeitet. Ein Teil dieser praktischen Aufarbeitung ist dieses Exemplar, das ich plumb „Giger-Kritik“ getauft habe. Mein Ziel war es, unter Adaption von Gigers Stilelementen eine fordergründige Kritik an seinen übersexualisierten Inhalten zu üben. Das Ergebnis war nun ein DIN A4-Bild, das mit Feinliner, Filzstift und Abziehtusche gezeichnet ist. Über die Aussage des Bildes sollte es angesichts des Karrikaturencharakters keine großen Diskussionen geben.


Liebe Grüße,

Euer Linus


„Giger-Kritik“, 2011, Misera


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Stimmungsbild: Vom Ballsaal auf den Basar

Guten Morgen liebe Leser_Innen, 


es ist 5:55 Uhr und ich liege entspannt im Bett. Gerade von einer besonderen Nacht im Ballsaal der Finsternis zurück-gekehrt, gönne ich mir ein paar Minuten bevor es mit der Familie auf den Flohmarkt geht. Die Nacht im Ballsaal war ein wahres Muss den sie markiert das Ende eines besonderen Abschnitts. Bullo, Franzi, Mantas, Feric, AV und Van Nolk verlassen den Ballsaal um sich Größerem und Neuem zuzuwenden. Was aus der Lokalität des Ballsaals wird, steht noch nicht wirklich fest und so war es mir sehr wichtig heute Abend dort zu sein. Auch hier möchte ich noch einmal einen großen Dank an das Team um den Ballsaal und all seine Unterstützer aussprechen: Danke für das, was Ihr aus dem Laden gemacht habt. Ich werde es in Ehren halten und nicht vergessen. Durch Euch ist der Schwarze Bär 2 ein wirklich heimeliger Ort der nokturnen Subkulturen und des nächt-lichen Tanzes geworden, mit Wiedererkennungswert und Charme.


Liebe Grüße, 

Euer Linus

Gemälde: Mademoiselle Madness

Guten Abend liebe Leser_Innen, 

freut mich, dass Ihr nach, wie vor bei mir seid. Ich habe die gestrige Nacht im Ballsaal verbracht, was mir noch immer ein wenig in den Knochen sitzt. Dennoch darf der obligatorische Post zum Samstag natürlich nicht ausbleiben und so geht es heute um „Mademoisell Madness“. Das Gemälde dürfte zu den impulsivsten Werken der letzten Monate zählen. Die Arbeit hat höchstens eine halbe Stunde gedauert. „Mademoiselle Madness“ misst 59 Zentimeter in der Breite und 95 in der Höhe und ist mit verdünnter Abziehtusche auf eine Holzplatte gemalt. Es ist im Vergleich zu meinen letzten Sachen eher abstrakt und folgt in der körperlichen Darstellung nicht unbedingt den Regeln des anatomischen Realismus. Seltsamerweise scheine ich eine Affinität zur Darstellung aufgedunsener Körper zu haben. Ich arbeite derzeit an einem Comicbild im Stil meiner Alten Bilder. (Siehe: „I am the Moon“ und „Stray“) Dort wird man auch wieder das gesamte Repertoire an körperlicher Anti-Ästhetik geboten bekommen.


Bis dahin lasst es Euch gut gehen. 
Liebe Grüße,
Euer Linus Misera